Armbanduhren und Taschenuhren werden überwiegend aus Messing oder aus Edelstahl gefertigt, teils mit einer speziellen Beschichtung versehen.
Bei Messinggehäusen wird natürlich eine Beschichtung in weißer oder gelber Farbe, neuerdings auch in Rosè-Gold-Farbe verwendet. Diese Beschichtung besteht aus Titannitritoxid und kann je nach Zusammensetzung in verschiedenen Farben ausgeführt werden. Diese Beschichtung nennt man „Hitec-Beschichtung“ oder "PVD-Beschichtung".
HiTec Beschichtung ist ein Verfahren der PVD-Technik (physical vapour deposition). Vereinfacht dargestellt werden bei diesem Prozeß die zu beschichtenden Teile in eine Vakuumkammer eingelegt. Nach Zugabe eines Arbeitsgases wird durch Anlegen einer Hochspannung eine Gasentladung gezündet. Es entsteht ein Plasma, das die zu beschichtenden Teile umhüllt und auf deren Oberfläche kondensiert. Durch die Verwendung verschiedener Beschichtungsmetalle wie Titan, Zirkon oder Gold und der Zugabe unterschiedlicher Reaktivgase lassen sich so metallische Beschichtungen mit großer Härte und Verschleißfestigkeit herstellen. Weitere charakteristische Eigenschaften dieser Schichten sind die Resistenz gegenüber chemischen Einflüssen und bleibender Glanz und Brillanz selbst über Jahre hinweg. Das PVD-Beschichtungsverfahren kann als umweltverträglich eingestuft werden, da weder die aufgetragene Schicht noch der Prozeß selbst problematische Stoffe freisetzt. IPG = Goldfarbe IPS = Chromfarbe
Vorteile der PVD HiTec Beschichtung mit Titannitrid > extrem harte Oberfläche (ca. HV 2.200) > nickelfrei > sehr hohe Verschleiß- und Abriebfestigkeit > antiallergisch > dekorativ veredelnde Wirkung > umweltfreundliches HiTec-Verfahren > Korrosionsbeständigkeit
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