Grundlegende Informationen über H3 TRITIUM UHREN
Strahlenschutz setzt strenge Grenzwerte Radioaktives Material wird in der Industrie und der Medizin seit längerem sinnvoll und gefahrlos genutzt. Trotzdem weckt Radioaktivität in den Menschen noch immer tiefliegende Ängste. Diese Ängste sind in vielen Fällen unbegründet. Zum Schutz der Bevölkerung wird die Nutzung von Radioaktivität von den Behörden reglementiert und streng überwacht. Die «International Atomic Energy Agency» (IAEA) hat den Strahlenschutz umfassend und weltweit einheitlich geregelt. In den so genannten «International Basic Safety Standards for Protection against Ionizing Radiation and for the Safety of Radiation Sources» (Basic Safety Standards) sind entsprechende Empfehlungen festgehalten und bilden die Basis für den Strahlenschutz in der EU.
Tritium – ein schweres Wasserstoff-Isotop Tritium ist ein künstlich erzeugtes, schweres Wasserstoff-Isotop (H3). Seine Eigenschaften sind gründlich erforscht. Es verhält sich chemisch gleich wie Wasser, das heisst, reines Tritium bildet das Gas T2. Tritium ist instabil – es zerfällt mit einer Halbwertszeit von 12,32 Jahren unter Aussendung weicher Betastrahlung in das Heliumisotop 3He. Nach Ablauf dieser Zeit hat sich somit die Hälfte des Tritiums in Helium verwandelt. Beim reinen Beta-Zerfall wird ein Elektron aus dem zerfallenden Kern herausgeschleudert, ohne dass dabei Gamma-Strahlen entstehen.
Unerreichte Lichtintensität Die Lichtintensität von LumiNova ist während der ersten fünf Minuten zwar höher als diejenige von traser® H3 Uhren. Danach nimmt das Nachleuchten von LumiNova jedoch rasch und kontinuierlich ab, und der Leuchtstoff ermöglicht lediglich eine limitierte Lesbarkeit in der Dunkelheit. Das radiolumineszente Licht der Tritium H3 Uhr bleibt hingegen konstant. Es gewährleistet eine unbegrenzte Ablesbarkeit in der Nacht.
GTLS Der Schweizer Firma mb-microtec ist es Anfang der 70er Jahre gelungen, die GTLS (gaseous tritium light source) Beleuchtungstechnologie zu entwickeln. Wenig später wurden GTLS von der Uhrenmarke "traser® H3" zum ersten Mal eingebaut. Diese Technik wurde von der US-Army nach MIL-Norm spezifiziert und ist mit Nato-Nummer validiert. Heute, nach permanenter Weiterentwicklung, wird diese Beleuchtungstechnologie von über 80 weiteren Uhrenmarken eingesetzt.
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