Chronometer sind besonders präzise mechanische Uhren, die früher besonders in Flugzeugen und Schiffen zur Zeitbestimmung benutzt wurden.
John Harrison, ein Tischler und Uhrmacher, leitete die Entwicklung ein. 1714 hatte die britische Regierung einen hohen Preis für die Entwicklung ausgesetzt. Harrison verärgerte damals mit seiner Entwicklung Astronomen und Wissenschaftler, die nach anderen astronomischen Lösungen für das Problem suchten. Harrison veruchte verzweifelt die Wirksamkeit seiner Methode zu beweisen. Zwar war er erfolgreich, aber sein Modell war viel zu teuer. Die Weiterentwicklung des vierten und letzten Modells von Harrison schuf 1778 ein Uhrmacher namens John Arnold. Er prägte den Begriff Chronometer im Jahre 1780, um damit sein Instrument zu bewerben. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges waren Marienechronometer weit verbreitet und wurden danach im Bereich der Kriegsmarinen weiter eingesetzt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Chronometer von der Erfindung der Quarzuhr verdrängt. Diese ging viel genauer und somit gab es keinen Bedarf mehr für einen Chronometer. Heute verwenden Schiffe GPS (Global Positinoning System), doch sind Mittel für die Positionsbestimmung mit astronomischen Methoden (also Tabellen und Geräte) weiterhin vorgeschrieben. |